Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen – Wenn Muskeln oder Sehnen sich anspannen, dann verhindern Sie die ungehinderte Ausdehnung von Blut und Sauerstoff, die für Ihre Gesundheit und einwandfreie Funktion wichtig sind. Wenn die Blut- und Sauerstoffzufuhr eingeschränkt ist, dann resultieren daraus Schmerzen. Zudem versteifen Spannungen die Muskeln ungewöhnlich lange, was auch Schmerzen verursacht.

Spannungskopfschmerzen sind sehr verbreitet,

da viele Menschen nicht merken, wann sich ihre Muskeln und Sehnen unnatürlich anspannen. Denken Sie nur daran, wie sich Ihr Gesicht verändert, wenn Sie traurig, ängstlich oder besorgt sind; wahrscheinlich bemerken Sie das an sich selbst nicht, sofern Sie nicht irgendwer dazu zwingt, sich zu entspannen. Emotionaler Stress kann Menschen oft dazu bringen, sehr steif und gerade zu stehen und Hals-, sowie Gesichtsmuskeln anzuspannen. Den Körper derart wachsam in Alarmbereitschaft zu halten, ist eine unbewusste und natürliche Reaktion. Leider ist es eben genau diese Reaktion, die Schmerzen verursachen kann, da zu viel Spannung ungesund und ungewohnt für den Körper ist.

Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen - Zudem kann seelische Belastung einen großen Anstieg des Blutdrucks verursachen, da das Herz schneller schlägt, um sich auf die "Kampf- oder Fluchtsituation" einzustellen. Das ist die Art des Körpers, sich auf eine Konfrontation gefasst zu machen oder vor dieser davonzulaufen. Das Herz schlägt schneller, um mehr Blut in die großen Muskelpartien der Beine pumpen zu können, die man braucht, um zu laufen oder zu kämpfen. Auch wenn diese Reaktion etwas weit hergeholt ist oder an Urzeiten erinnert, ist sie doch sehr typisch, wenn eine Person unter emotionalem Stress oder Ärger leidet.

Auch diese Körperfunktion kann Kopfschmerzen verursachen, da die Schmerzrezeptoren im Kopf und im Nacken entweder nicht genug Blut und Sauerstoff zur Verfügung haben, um diese zu gesund zu halten oder auf den erhöhten Blutdruck reagieren, der im Bereich der Schläfen pulsiert.

Es wird angenommen, dass an die 90% aller Erwachsenen hin und wieder unter Spannungskopfschmerzen leiden, Frauen häufiger, als Männer.

Spannungskopfschmerzen werden für gewöhnlich auch begleitet von:

  • Kopfschmerzen beim Aufwachen

  • Allgemeinen Muskelschmerzen

  • Schwierigkeiten ein- und durchzuschlafen

  • Chronischer Müdigkeit

  • Reizbarkeit

  • Konzentrationslosigkeit

  • Hohe Empfindlichkeit bei Licht und Geräuschen

  • Gelegentlicher Schwindel

    Spannungskopfschmerzen

    Wie können Sie wissen, ob es Spannungskopfschmerzen sind?

    Wie können Sie sich sicher sind, ob Ihre Kopfschmerzen Spannungskopfschmerzen sind und keine Migräne oder eine andere Art von Kopfschmerz?

    Vielleicht ahnen Sie schon, dass das, worunter Sie leiden, Spannungen sind und kennen vielleicht sogar die Ursachen von diesen. Wenn Sie eine bestimmte Nummer auf Ihrem Telefondisplay sehen, fängt Ihr Kopf an zu schmerzen. Wenn Sie die Schritte Ihres Chefs auf Sie zugehen hören, beginnen Ihre Schläfen zu pochen. Sie denken über Ihre finanzielle Situation nach, über Ihre Ehe oder über irgendetwas anderes und plötzlich dröhnt Ihr Kopf.

    Wenn Sie aber trotzdem nicht sicher sind, ob Ihr Schmerz ein Spannungskopfschmerz ist, dann betrachten Sie folgende Symptome, die diesen auch begleiten können:

    Kopfschmerzen nach dem Erwachen

    Allgemeine Muskelschmerzen

    Schwierigkeiten ein- und durchzuschlafen

    Ständige Müdigkeit

    Reizbarkeit

    Gestörte Konzentration

    Leichte Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen

    Gelegentlich auftretender Schwindel

    Diese Symptome können natürlich auch mit anderen Dingen zusammenhängen; Gereiztheit kann von zu wenig Schlaf kommen und ein Mangel an Schlaf kann zu einer schlechten Körperhaltung führen, die Rücken- oder sogar Magenprobleme verursacht. Aber wenn diese Symptome in Verbindung mit Kopfschmerzen auftreten, dann haben Sie Gewissheit, dass diese durch Spannungen ausgelöst worden sind.

    Das Gute an Spannungskopfschmerzen ist, dass man sie leicht behandeln kann, wenn man die Spannung selbst angeht. Das hört sich vielleicht einfacher an, als getan, aber für gewöhnlich können einfache Veränderungen im Speiseplan, in der Einstellung und im Verhalten große Erfolge erzielen. Wir sind nicht immer in der Lage Spannungssituationen aus unserem Leben fernzuhalten, aber wir können lernen anders mit ihnen umzugehen und sie anders zu betrachten. Es fällt schwer, das zu glauben, aber dadurch können wir unsere Spannungskopfschmerzen und all die Begleitsymptome loswerden – ist diese Aussucht nicht jede Mühe wert?

    Spannungskopfschmerzen
    Es sind Spannungskopfschmerzen, warum spüren Sie die Spannung dann nicht?

    Wenn Sie unter Spannungskopfschmerzen leiden, dann sind Sie sich vielleicht dessen bewusst, was Ihre Spannungen auslöst. In dem Moment, in welchem Sie sich das Gesicht Ihrer Schwiegermutter vorstellen oder das schlechte Verhalten Ihres pubertierenden Kindes, beginnt Ihr Kopf zu hämmern. Vielleicht sind es auch Ihre Finanzen, Ihr Gewicht, Ihr Job oder irgendetwas anderes, das Ihren Kopf immer in dem Augenblick schmerzen lässt, in welchem Sie darüber nachdenken.

    Aber manchmal scheinen Spannungskopfschmerzen auch keinen Auslöser zu haben. Wir wissen, dass es Spannungskopfschmerzen sind, weil wir spüren, wie angespannt unsere Muskeln sind, wie steif der Nacken und die Schultern und richtig schlussfolgern. Aber trotzdem haben wir keine Ahnung, was zu dieser Spannung geführt haben könnte. Was war es?

    Wahrscheinlich ist es, dass es sich um etwas handelt, dessen wir uns nicht bewusst sind. Fragen Sie sich selbst, waren Sie jemals bei jemandem zu Besuch und haben einen schlechten Geruch wahrgenommen, den der Gastgeber nicht zu bemerken schien? Oder die Person selbst roch schlecht, ohne dass sie es merkte. Vielleicht war es kein Geruch, sondern ein Geräusch – wir alle wissen, dass es möglich ist, in einem Hauptverkehrsgebiet zu leben und die Geräusche nach einigen Tagen oder Wochen nicht mehr wirklich wahrzunehmen.

    Der Körper hat einen sehr interessanten Mechanismus, der konstante Sinneseindrücke nach einiger Zeit ausblendet. Das passiert, damit das Gehirn auf diese Dinge nicht ständig mit bewussten Gedanken reagieren muss. Wenn wir ein Geräusch hören, etwas sehen oder etwas riechen, dann entscheiden wir unbewusst, ob wir reagieren müssen oder nicht. Ist das Geräusch der Kühlschrank, der anspringt oder jemand, der einbrechen will? Ist das der Hund, der so schlecht riecht oder brennt irgendwas?

    Konstante, ungefährliche Eindrücke wird das Gehirn nach einiger Zeit filtern bzw. scheinbar ignorieren, sodass wir damit nicht überlastet werden. Würden wir die Verkehrsgeräusche oder den Kühlschrank ständig bewusst hören, nicht zu sprechen von all den anderen Dingen, die wir hören und schmecken und berühren, dann wären unsere Gedanken überladen und wir müssten sie ständig bewusst sortieren.

    Nur weil wir uns diesen Gerüchen, Geräuschen oder Gefühlen nicht bewusst sind, bedeutet das aber nicht, dass das Gehirn diese Eindrücke nicht mehr registriert. Die Gerüche, die wir ausgeblendet haben oder die Geräusche, die wir ignorieren, werden weiterhin vom Gehirn verarbeitet. Wird es zu viel, dann kann das zu Kopfschmerzen führen. Fragen Sie sich selbst, ob Sie in einer Umgebung mit viel Unruhe oder vielen Geräuschen, Lichtern und Gerüchen leben oder arbeiten. Ihr Bewusstsein blendet diese Dinge vielleicht aus, aber Ihr Unterbewusstsein verarbeitet die Eindrücke weiterhin – was zu Spannungskopfschmerzen führen kann.

    Spannungskopfschmerzen