was hilft gegen migräne

Was Hilft gegen migräne

Erfolgreiches Vorgehen gegen Migräne

Was Hilft gegen Migräne – Die medizinische Bezeichnung für Kopfschmerzen ist Cephalgie. Fast jeder wird schon einmal von Kopfschmerzen gequält worden sein. Nur Rückenschmerzen sind noch häufiger als Kopfschmerzen. Betroffen sind nicht nur Erwachsene. Immer häufiger klagen auch Kinder über Kopfschmerzen.
Die meisten Kopfschmerzen erweisen sich medizinisch gesehen als harmlos. Dennoch wird die Lebensqualität beeinträchtigt. Oft genügt zur Behandlung von leichten Kopfschmerzen die Anwendung ein Hausmittel. Ständige Kopfschmerzen und Migräne hingegen müssen diagnostiziert und therapiert werden.
Unterschiede bei Kopfschmerzen – Migräne

In der TV-Werbung wird davon gesprochen, dass es über 300 Arten von Kopfschmerzen gibt. International klassifiziert sind es rund 220 diverse Kopfschmerzarten. Die Mediziner unterteilen die Kopfschmerzen in die Hauptgruppen primäre und sekundäre Kopfschmerzen.

Ist nicht gleich eine Ursache zu erkennen, fallen diese Schmerzen in die Rubrik primäre Kopfschmerzen. Sekundär steht für eine andere Störung, welche zugrunde liegt. Es ist ein deutliches Warnsignal des Körpers, welches beachtet werden sollte.

 

Beispiele für Kopfschmerzarten

Bis zu 90 % der Kopfschmerzen sind Spannungskopfschmerzen. An zweiter Stelle kann die Migräne genannt werden. Zu den sekundären Kopfschmerzen zählen solche, die auf eine Wirkung von Medikamenten oder Verletzungen zurückzuführen sind. Im Vergleich zu den sekundären Kopfschmerzen treten diese wesentlich seltener auf.
Ständig Kopfschmerzen und die möglichen Ursachen

Ständig Kopfschmerzen sollten ernst genommen werden. Es können erste Anzeichen für einen Tumor sein. Obwohl viele Kopfschmerzarten sich als relativ harmlos herausstellen, verhält es sich ganz anders, wenn ständig Kopfschmerzen auftreten. Der Arzt sollte in jedem Fall aufgesucht werden, um herauszufinden, wo diese herrühren. Die Frage, was hilft gegen Kopfschmerzen, kann er seinen Patienten auch professionell beantworten.

Was hilft gegen migräne

Kopfschmerzen Hinterkopf und die möglichen Ursachen

Verspannungen im Nacken sind neben Haltungsschäden die häufigsten Ursachen für Schmerzen Hinterkopf. Verantwortlich zu machen sind zu langes Sitzen und eine falsche Haltung. Die Möglichkeiten für diese beiden Ursachen liegen klar auf der Hand. Verspannungen lassen sich gut durch Massagen lösen. Bei den Rückenschmerzen ist der Tipp, öfter zwischendurch aufzustehen oder zumindest die Position zu wechseln. Das Zähneknirschen, was auch die Menschen in der Umgebung als störend empfinden, kann ebenfalls für Kopfschmerzen Hinterkopf als Ursache in Betracht gezogen werden. Der Dentist kann durch die Anfertigung einer speziellen Schiene Abhilfe schaffen.

Weitere mögliche Ursachen

Traumatische Verletzungen führen oft zu Kopfschmerzen am Hinterkopf. Zu denken ist an einen Sturz oder auch an Schläge. Teilweise werden derartige Ursachen von einer Gehirnerschütterung begleitet. Obwohl die Beschwerden in der Regel nach einer gewissen Zeit von selbst nachlassen, sollte, wenn sie länger anhalten der Arzt konsultiert werden. Kann der Kopfschmerz im Hinterkopf als stechend oder pulsierend bezeichnet werden, ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt angezeigt.

Durch seine Diagnostik, welche in Auftrag gegeben wird, können Gehirnverletzungen ausgeschlossen oder wenigstens frühzeitig erkannt werden. Unbehandelt wäre eine Hirnblutung sonst eine mögliche Folge.

Zusammenhang zwischen Sex und Kopfschmerzen Hinterkopf

Es ist kaum zu glauben, doch auch Sex kann diese Art von Kopfschmerzen auslösen. Der postkoitale Kopfschmerz, wie die medizinische Bezeichnung ist, ist das Resultat der Anstrengungen beim Geschlechtsverkehr. Meist hält dieser Kopfschmerz nur wenige Minuten an. Betroffen sind vorwiegend Männer.

Gefahr bei Hinterkopfschmerzen

Bei Schlaganfällen gibt es ebenfalls diverse Formen. Kommt es zu Übelkeit und Erbrechen und die Kopfschmerzen werden unerträglich, kann Blut die Hirnflüssigkeit verdrängt haben. Dieser Zustand kann lebensgefährlich sein, sodass binnen kürzester Zeit der Notarzt benachrichtigt werden muss.

Nicht zu unterschätzen sind Kopfschmerzen, wenn über Krampfanfälle, Schwindel, Erbrechen usw. geklagt wird. Wiederum ist eine schnelle Reaktion erforderlich, da es sich um eine Hirnhautentzündung oder gar einen Tumor handeln könnte.

Was hilft gegen migräne

 

Ursachen und Diagnostik

Nachdem beschrieben wurde, welche Arten von Kopfschmerzen es gibt, wie diese sich äußern und welche Intensität sie erreichen können, sollte abgewogen werden, ob, und wenn ja wann, ein Arzt konsultiert werden sollte. Selbst bei leichteren Kopfschmerzen, die sich aber über einen längeren Zeitraum nicht bessern, ist es ein guter Tipp.

Untersuchung - Anamnese

Der Arzt wird damit beginnen, die Anamnese zu erheben. Bei den Aussagen zur Krankheitsgeschichte ist er auf die Aussagen seines Patienten angewiesen. Möglichst genau sollten Beschreibungen zum Zeitpunkt, wann die Kopfschmerzen begonnen haben und wie stark sie sind anzugeben, um sich ein genaues Bild machen zu können. Zusätzlich Beschwerden, die mit den Kopfschmerzen in Zusammenhang stehen könnten, sind ebenfalls anzugeben. Einige Patienten stellen fest, dass sich zum gleichen Zeitpunkt auch Sehstörungen eingestellt haben. Häufig klagen Patienten in diesem Zusammenhang auch über Übelkeit. Der Kopfschmerz selbst könnte als stechend, drückend oder auch pulsierend beschrieben werden.

Allgemeine Untersuchung

Entscheidend sind Angaben wie die Lokalisation, Dauer, Frequenz der Kopfschmerzen und eventuelle Begleitsymptome.

Neben der Prüfung der Reflexe, dem Messen des Blutdrucks, werden die Lunge und das Herz abgehört. Der Arzt stellt die Fähigkeit der Koordination und die Empfindung von Reizen fest.

Teilweise wird nun schon seine Verdachtsdiagnose bestätigt. Bleiben jedoch nur die geringsten Zweifel daran, wird er mit diagnostischen Maßnahmen beginnen, um andere, teilweise schwere Grunderkrankungen, welche behandelt werden müssen, auszuschließen.

Es sind Überweisungen an Fachärzte, wie beispielsweise den Augenarzt, den Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder den Orthopäden nötig. Es können aber auch das Labor oder Abteilungen für die bildgebende Diagnostik hinzugezogen werden.

Blutuntersuchungen im Labor
Ultraschall, um die Funktionalität der Halsarterien und Halsorgane, sicherzustellen
Röntgen des Kopfes und der Wirbelsäule
Computertomographie (CT)
Kernspintomographie, kurz MRT

Der Neurologe kann auch die Hirnaktivitäten mittels eines Elektroenzephalogramms (EEG) messen.

Es findet eine Auswertung der nun vorliegenden Befunde statt. Meist ist die Ursache nun eindeutig abgeklärt und es kann mit der entsprechenden Therapie begonnen werden.

Doch sollten noch Unklarheiten vorhanden sein, stehen weitere Methoden wie,

Lumbalpunktion zum Ausschluss von Entzündungen der Nerven und der Hirnhautentzündung
Röntgenuntersuchung mit Kontrastmitteln zur Gefäßdarstellung
und weitere mehr, zur Verfügung.
Hilfe bei Migräne

Es gibt viele Hinweise, welche von Menschen die ständig unter Kopfschmerzen leiden, angewandt werden.

Was hilft gegen migräne

 

Allgemeine Vorschläge

Zunächst acht einfache Tipps, was gegen Kopfschmerzen hilft, ohne einen Arzt aufsuchen zu müssen. Wie bereits erwähnt, ist ein großes Übel die Fehlhaltung und die mangelnde Bewegung. Daher beschäftigen sich die ersten Ratschläge mit Hinweisen, genau an dieser Stelle anzusetzen.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 1:

Bereits einige Schritte an der frischen Luft sind schon sehr wirksam. Es können, ein kurzer Spaziergang, eine Tour mit dem Rad oder eine Runde Joggen sein. Hierdurch wird die Sauerstoffversorgung im Kopf erhöht. Bei Migräne ist dieser Tipp allerdings völlig ungeeignet. Damit die Beschwerden nicht schlimmer werden, sollte besser auf derartige Aktivitäten verzichtet werden.

Die Spannungskopfschmerzen werden am häufigsten diagnostiziert. Diese rühren oftmals von Nackenverspannungen her. Gelöst werden können diese und auch Rückenverspannungen wie folgt.

Der Kopf wird im Stehen ganz nach rechts und danach ganz nach links gedreht.
Den Blick nach vorn und langsame Bewegungen des Kopfes zunächst zur rechten Schulter und anschließend zur linken Schulter.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 2:

Wärme ist hilfreich zur Lockerung der Muskulatur. Sehr zu empfehlen sind hierbei Vollbäder bei bis zu 38 Grad. Damit die Durchblutung der Muskulatur gesteigert wird, können Zusätze, wie Rosmarin, dem Badewasser zugefügt werden.
Was hilft gegen Migräne - Tipp 3:

Nicht nur Wärme, sondern auch Kälte kann gegen Kopfschmerzen helfen. Linderung kann schon ein Tuch in kaltem Wasser getränkt bringen. Dieses wird für einige Minuten auf die Stirn gelegt. Zu prüfen ist an dieser Stelle auch, ob der Kopfschmerz nicht auf eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr zurückzuführen ist. Bisher waren die Angaben mit 1 ½ bis 2 Liter Flüssigkeit täglich recht allgemein. Individueller ist der Rat 30 ml pro kg Körpergewicht.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 4:

Koffein, wie er im Kaffee, dem Espresso oder dem Mokka vorkommt, wirkt durchblutungsfördernd, auch für das Gehirn. Menschen, welche täglich Kaffee trinken, können die Wirkungsweise erhöhen, wenn sie einen Spritzer Zitrone hinzufügen. Behandelt werden auf diese Art Spannungskopfschmerzen und auch Migräne.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 5:

Gegen Spannungskopfschmerzen können leichte Druckmassagen helfen. Je nachdem, ob sich die Schmerzen mehr an der Stirn oder den Schläfen befinden, werden die Fingerspitzen aufgelegt. Etwa ½ Minute ist der Druck an der entsprechenden Stelle auszuüben. Ein mehrfaches Ausführen der Druckmassagen, auch zwischen den Augen, kann sich anschließen.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 6:

Dieser Tipp kommt aus der Natur. Es handelt sich um die heilsame und schmerzstillende Wirkung von Pfefferminzöl. Dieses kann in Reformhäusern und Apotheken gekauft, oder kostengünstig selbst hergestellt werden. Auf die betreffende Stelle wird es aufgetragen. Allergiker sollten das Öl vorsichtig testen.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 7:

Noch immer ohne Schmerztabletten kann es mit dem folgenden Tipp klappen, die lästigen Kopfschmerzen endlich loszuwerden. Es handelt sich um die Akupunktur. Triggerpunkte werden, vor allem zur Behandlung von Kopfschmerzen, vom Heilpraktiker genutzt.

Was hilft gegen Migräne - Tipp 8:

Entspannungs- und Atemübungen haben vielen Patienten schon geholfen, über lange Zeit beschwerdefrei zu werden. Erfolge werden auch nach der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson, bei welcher in einer vorgegebenen Reihenfolge Muskelgruppen gespannt und anschließend wieder entspannt werden, verzeichnet.
Was hilft gegen Migräne - Hausmittel

Was hilft gegen migräne

 

Ständig Migräne zu haben, ist ein Grund zu Hausmitteln zu greifen. Einige der genannten Methoden werden auch hier vorgeschlagen. Doch es gibt noch viele Anregungen mehr. Einige Tipps zu, was hilft gegen Migräne.

Was hilft gegen Migräne - Beispiel 1:

An erster Stelle, vor allem wenn die Kopfschmerzen auf einen Kater zurückzuführen sind, ist die Tasse Kaffee und anschließend ein Glas Zitronensaft. Wer einen unempfindlichen Magen hat, kann dem Ratschlag von Medizinern folgen und 3 Löffel Öl pur zu sich nehmen.

Was hilft gegen Migräne - Beispiel 2:

Was hilft gegen Kopfschmerzen, wenn sie von einem grippalen Infekt ausgelöst werden, kann wie folgt beantwortet werden. An die Schläfen, die Stirn und zwischen die Augen (aufpassen, dass nichts in die Augen gelangt), ist Chinasalbe aufzutragen. Die Wirkstoffe sind Kampfer, Menthol, Cajeputöl und weitere ätherische Öle. Wird die rote Salbe gewählt, befindet sich zusätzlich noch chinesisches Zimtöl, darin.

Was hilft gegen Migräne - Beispiel 3:

Geschmackssache ist auch das nächste Beispiel, wenn ständig Kopfschmerzen auftreten. Hierfür ist eine frisch abgeschnittene Scheibe Ingwer zu kauen.

Was hilft gegen Migräne - Beispiel 4:

Da Kopfschmerzen oft von Fehlhaltungen und zu langem Sitzen vor dem Monitor hervorgerufen werden, kann bei der Schreibtischarbeit schon ein Sitzkissen Abhilfe schaffen.

Was hilft gegen Migräne - Beispiel 5:

Wird dem Körper bei Kopfschmerzen Magnesium, die in Form von Brausetabletten angeboten werden, zugeführt, kann sich die Spannung im Kopfbereich lösen. Es ist auch ein sehr wirksames Mittel gegen ständig auftretende Wadenkrämpfe.

Ständige Kopfschmerzen und Medikamente

Bei der Frage, was hilft gegen Kopfschmerzen, ist bei vielen Menschen die erste Antwort, eine Tablette. Wenn die zuvor beschriebenen Maßnahmen nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, können folgende rezeptfreie Medikamente eingenommen werden. Ständige Kopfschmerzen sind aber nicht gleichzusetzen mit der ständigen Einnahme von Medikamenten. Kopfschmerzen am Hinterkopf, Spannungskopfschmerzen oder auch Migräne, sollte dem Apotheker vor dem Kauf eines Medikamentes beschrieben werden. Er kann gezielt Tabletten in der richtigen Zusammensetzung empfehlen.

Gegen Spannungskopfschmerzen wird er beispielsweise zu Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Koffein als Kombination oder ASS (Acetylsalicylsäure) raten.

Diclofenac hat sich gut bei leichten Migräneanfällen gut bewährt. Sind diese jedoch stärker, sollte eher Triptanen zur Anwendung kommen.

Neben den frei verkäuflichen Kopfschmerzen gibt es noch eine ganze Bandbreite, die speziell vom Arzt verordnet werden können. Trizyklische Antidepressiva sind recht wirksam, wenn es sich um chronische Spannungskopfschmerzen handelt. ASS-Lysinat (Lysinacetylsalicylat) wird häufig zur schnellen Hilfe gegen Migräne injiziert.

Was hilft gegen migräne
Was hilft gegen Migräne - Fazit

Die Frage, was hilft gegen Migräne, kann nicht pauschal beantwortet werden. Es sind diverse Umstände zu beachten, ehe Ratschläge gegeben werden können, was gegen Kopfschmerzen hilft. Ständig von Kopfschmerzen heimgesucht zu werden, sollte jeden Betroffenen von einer Selbstmedikation abhalten. Denn Kopfschmerzen Hinterkopf bedürfen meist einer umgehenden Behandlung der Ursachen.